Über die Kunst, einen Welpen optimal zu fördern ohne ihn zu überfordern
Klassische Konditionierung laut dem Mediziner Pawlow bedeutet: Lernen durch Assoziation (Verknüpfung). Wenn ein neutraler Reiz (also ein Reiz der anfangs für das Tier keinerlei Bedeutung hat) wiederholt mit einem unkonditionierten Reiz (also einem Reiz welcher eine reflexartige Reaktion auslöst) gekoppelt wird , ruft der neutrale Reiz mit der Zeit die gleiche Reaktion hervor wie der unkonditionierte Reiz.
Wie bitte????? Wir haben uns einen Welpen gekauft....was soll den jetzt diese Erklärung? Ganz einfach....lassen sie Ihren Welpen jedes Mal einen Joghurtbecher sauber lecken, dann lernt der Hund durch Assoziation und Sie haben später einen Hund der sofort wenn Sie einen Joghurtbecher in die Hand nehmen anfängt zu speicheln und Sie zu verfolgen. Das kann gut oder schlecht sein, aber bietet Ihnen ein hohes Potential ab sofort ein bestimmtes Verhalten zu formen. Überlegen Sie nur einmal was wäre wenn der Welpe vom ersten Tag an einen Doppelpfiff auf einer Trillerpfeife hört bevor er sein Fressen bekommt.......................
Zwischen der 8 und 12. Lebenswoche tritt der Welpe in die so genannte Sozialisierungsphase und meist auch in Ihr Leben als neuer Hundebesitzer. Ab den Tag wo der Welpe bei Ihnen Einzug hält erlernt der Welpe bestimmte Verhaltensmuster und dafür braucht er Sie überhaupt nicht. Oft steht das Hundekind in seinem neuen Familienrudel jedoch fortwährend im Zentrum der Aufmerksamkeit. Es gibt Futter und Zuwendung im Überfluss. Der neue Familiengenosse bekommt alles, was er will und wann er will. Und er darf auch oft machen, was er will, denn für die Erziehung ist er angeblich noch viel zu klein. Doch er lernt schon jetzt - nur nicht das, was wir gerne hätten.
Sind sie Ersthundebesitzer, dann haben Sie nun tausend Fragen und wenn Sie nun auf diese Fragen Antworten suchen bekommen Sie auch tausende.....verschiedene.
Was ist wenn Sie das Pech hatten einen kranken Welpen zu kaufen oder sie einfach zu bestimmten Zeiten wenn ein Welpenkurs stattfindet keine Zeit haben, oder sie einfach bei schlechten Wetter (Herbst und Winter) nicht gern rausgehen wollen. Fangen Sie irgendwann später mit dem Aufstellen von Regeln und der eigentlichen Erziehung des Hundes an, haben Sie es um ein vielfaches schwerer. Und mit der Erziehung ist nicht FUSS, SITZ und PLATZ gemeint, vielmehr geht es in den ersten Wochen darum eine feste Bindung mit Ihren Hund aufzubauen und den Welpen dabei nicht zu überfordern.
In den Individual-Welpen-Stunden kommen wir zu Ihnen nach Hause und Sie erlernen allein ohne störende oder ablenkende andere Hunde effektiv den richtigen Umgang mit Ihren neuen Begleiter. Wir beantworten all Ihre Fragen und begleiten Sie in den für Sie und Ihren Hund wichtigsten Wochen. Während der Einzelstunden bekommen Sie umfangreiches theoretisches Material kostenfrei zu Ihrer Verfügung. Und wie lange und wie oft Sie dies möchten entscheiden ganz alleine Sie.
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