Apportieren - was ist das denn? Apportieren ist das GEZIELTE Bringen eines Gegenstandes!
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Zitat von Norma Zvolsky in Ihrem Buch
Die Kosmos-Retrieverschule >>> DIe Arbeit mit dem Hund. Arbeiten heißt Lernen; am schnellsten lernt man mit Erfolg. Über Erfolg lernt man vertrauen, und vertrauen heißt, daß Zusammenspiel zweier Lebewesen mit all seinen Vorteilen und Problemen zu optimieren und zu festigen. Gegenseitiges Vertrauen ist der Grundstein jeder glücklichen Mensch-Hund-Beziehung. Arbeiten mit dem Hund bedeutet deshalb eine große Bereicherung im Leben des Hundes, denn dadurch werden Körper und Geist beansprucht und gefordert. Mit der Hundearbeit erzielt man eine Verbesserung der Lebensqualität...und nicht nur die des Hundes.<<<<<<<<<<<< |
Da sich apportieren für hervorragend als Beschäftigung für unsere Hunde eignet, bieten wir folgende Variante hauptsächlich für Retriever und Jagdhunde an:
Dummytraining für Retriever und Jagdhunderassen
Haben Sie einen Labrador, Golden Retriever oder anderen Retriever bzw. einen apportierfreudigen Jagdhund zu Hause und wollen diesen sinnvoll beschäftigen, dann ist das hier der richtige Kurs für Sie.
Das Apportieren mit dem Dummy ermöglicht es uns, dem Hund eine artgerechte Beschäftigung zu geben, zu der er ursprünglich gezüchtet wurde: nämlich als Apportierhund bei der Jagd. Das Dummy simuliert das Stück Wild.
Als Vorraussetzung für das Training sollte der Hund bereits über einen gewissen Grundgehorsam verfügen - die Kommandos "Sitz", "Fuß", "Aus", "Bleib" und "Hier" sollten für Ihn keine absoluten Fremdworte darstellen.
Folgende Dinge wird Ihr Hund im Dummytraining unter anderem lernen:
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Das Markieren Beim Markieren sitzt der Hund ruhig neben seinem Führer und sieht nach dem Schuss ein oder mehrere Dummys fallen und merkt sich die Fallstelle. Auf das Kommando „Apport“ läuft er auf direktem Wege zum Fallbereich und beginnt erst dort zu suchen. Wir üben Land- und Wassermarkierungen. Verschiedene Dinge erschweren
das Markiertraining:
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Die Freiverlorensuche
Der Hund sucht auf Kommando ein ihm zugewiesenes Gelände nach Dummys ab. Weder
Hund noch Halter wissen, wo die Dummys ausgelegt sind. Der Halter muß hier
seinem Hund stark Vertrauen, da beide nicht Wissen wo die Dummys ausliegen. Der
Hund muss hier eigenständig seine Augen und seine Nase einsetzen.
Das Einweisen
Der Hundeführer weiß, wo das Dummy liegt. Er schickt den Hund VORAN (in
gerader Linie), weist ihn mit den Kommandos BACK oder ZURÜCK, RECHTS und LINKS
ein, bis dieser sich in der Nähe des Dummys befindet. Dann setzt der HF den
Suchenpfiff ein, worauf hin der Hund umschalten muß von FÜHRIGKEIT auf
SELBSTSTÄNDIGKEIT.
Bei dieser Arbeit muß der Hund großes Vertrauen und eine starke Bindung zu seinen Hundeführer haben.
Im Prinzip muss der Hund
folgende verschiedene Richtungskommandos erlernen:
1. Voranschicken direkt vom Fuß
2. Über den Kopf voranschicken. Der Hund befindet sich schon in beliebiger
Entfernung und soll weiter geradeausgehen.
3. Rechts schicken
4. Links schicken
5. Zurückkommen - in gerader Linie umkehren
6. Sitz oder Halt auf Entfernung
7. Suchen in einem bestimmten Umkreis
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Walk up - Streifjagd
Beim Walk up wird eine Streifjagd simuliert. Bei einer richtigen Jagd gehen die Schützen mit Ihren Hunden in einer geraden Linie über das zu bejagende Gelände. Wird ein Stück Wild dabei hochgetrieben, bleibt die ganze Linie stehen, das Wild wird beschossen und ein Hund wird aus der Linie herausgeschickt um das Wild zu bringen.
Wir arbeiten hier mit einem Dummy und simulieren diese Streifjagd. Da solange der geschickte Hund arbeitet, die anderen Hund ruhig neben Ihrem Hundeführer sitzen müssen ist hierbei ein hoher Grad an Gehorsam und Steadiness (Standruhe) notwendig.
Sie können sich sicher sein, das wenn Ihr Hund dies frei und ohne Leine laufend beherrscht, sie im normalen Alltag auch die meisten Situationen mit Bravour meistern werden.