| Operante Konditionierung |
| Bei der operanten Konditionierung lernt der Hund ein Verhalten durch Versuch und Irrtum. Das bedeutet der Hund lernt solche Verhalten zu wiederholen die funktionieren (das heißt auf die Ergebnisse folgen die er mag) und solche Verhalten zu meiden, die nicht funktionieren (auf die Ereignisse folgen die er nicht mag) Operante Konditionierung ist es was wir Menschen nutzen, um einen Hund ein bestimmtes Verhalten anzutrainieren, da die meisten von uns gewünschten Verhalten (Gehorsam, Fuß laufen, an der Leine laufen, Sitz, Platz etc) in der Natur nicht vorkomme. Beispiel: Belohne ich den Hund dafür das er neben mir läuft durch ein Leckerlie, dann wird er dieses Verhalten nach einer gewissen Zeit zeigen, da durch das neben mir laufen ein Ereignis folgt das er mag (bekommt ein Leckerlie). Räume ich die Futterschüssel jedes Mal nach einer gewissen Zeit weg und lasse sie nicht zur freien Verfügung, so lernt der Hund sein Futter zum von mir gewünschten Zeitpunkt zu fressen, da ansonsten ein Ergebnis eintritt was er nicht mag (Futter verschwindet) Operante Konditionierung funktioniert aber auch ohne das Zutun des Menschen und das ist meist auch die Ursache für bestimmtes unerwünschtes Verhalten des Hundes. Beispiel: Springt mich mein Hund an und bekommt dafür eine Aufmerksamkeit von mir (egal in welcher Form) dann wird der Hund das Verhalten weiterhin zeigen, da er dafür ein Ergebnis erhält was er mag (meine Aufmerksamkeit) Bestrafe oder behandele ich meinen Hund grob wenn er aus dem Freilauf erst nach einer gewissen Zeit zu mir zurückkehrt und Kommandos missachtet, dann wird er weiterhin ungern zu mir zurückkehren da jedes mal ein Ergebnis eintritt was der Hund nicht mag (Strafe) |